Die Rebsorte gibt dem Wein seinen Charakter
Es gibt hunderte von Rebsorten. Sie geben dem Wein Aussehen, Geruch und Geschmack mit auf den Weg. Einige verraten ihren Charakter über den Geruch, andere über die Farben.
Generell stellen rote und weiße Rebsorten verschiedene Ansprüche an ihr Anbaugebiet: rote Rebsorten brauchen viel Sonne und Wärme, weiße eine lange Reifezeit, bevorzugen also eher kühlere Lagen.
Entsprechend wird in den nördlicheren und kälteren Anbaugebieten eher Weißwein, in den südlicheren, sonnenreicheren und wärmeren eher Rotwein angebaut. In Zeiten der Klimaerwärmung ist es daher nur logisch, dass in Deutschland der Trend zu roten Rebsorten geht.
Die Weinrebe wächst in den gemäßigten Klimazonen unserer Erde. Auf der nördlichen Halbkugel findet man sie zwischen dem 30. und dem 51. - 52. Breitengrad. Am weitesten verbreitet ist die Weinrebe im Mittelmeerraum. So hat die Weinkultur ihren Ursprung in den Ländern Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland und wurde von dort durch die Römer verbreitet.
Auf der südlichen Halbkugel findet man die Rebenanbauzonen zwischen dem 30. und 40. Breitengrad. Die bekanntesten Anbaugebiete der Südhalbkugel finden Sie in Südamerika, Südafrika und Australien.
Weiße Rotweine?
Haben Sie schon gewusst, dass rote Rebsorten genau wie die weißen Rebsorten helles Fruchtfleisch haben? Wichtig für die Farbe des Weines ist allein die Farbe der Traubenhaut. Deshalb kann es auch weiße Rotweine geben.
In der Traubenschale liegen die für die Weinbereitung wichtigen Pigmente und Tannine, die bei der Gärung in den Wein übergehen. So gibt jede Rebsorte die für sie typischen Pigmente und Tannine in den Wein ab.


