Korkmotte - der Saboteur im Keller
Die Korkmotte ist eine mit 1 - 1,5 cm kleine Mottenart, hellbraun mit schwarzer Musterung. Sie legt ihre Eier in Totholz, im Falle eines Weinkellers also auf Flaschenkorken und feuchten Fässern ab. Die Maden fressen den Kork, dadurch entstehen Gänge. Sie erkennen einen Korkmottenbefall am Korkmehl, das sich außen auf dem Korken sammelt und zentimeterlange Bärte bilden kann.
Achtung!
Befallene, von Gängen durchfressene Korken schimmeln schneller, der Wein schmeckt dann muffig. Schlimmstenfalls kann der Wein sogar auslaufen.
Was tun?
Unbefallene Weinflaschen kann man vor Korkmotten schützen, indem man den Korken mit Siegellack überzieht - das hilft gleichzeitig gegen Schimmelbildung. Bei Korkmottenbefall kann man in der Flugzeit im Sommer Pheromonfallen aufstellen. Bei bereits befallenen Flaschen hilft nur eins: schnell trinken und hoffen, dass der Wein noch schmeckt.

