Geschichte
Beim Domina handelt es sich um eine rote Rebsorte, die 1927 aus einer Kreuzung der beiden Rebsorten: Blauer Portugieser und Spätburgunder etnstand. Der Neuzüchter war Peter Morio (ebenfalls Erfinder des Bacchus und Morio-Muskat) vom Institut für Rebenzüchtung in Geilweilerhof. Eine züchterische Nachbehandlung erfuhr die Sorte dann in 1950 Jahren durch Bernhard Husfeld.
Bedeutung
Vor allem in Franken und an der Ahr hat der Domina-Wein eine grosse Bedeutung gefunden, wenn er auch in sehr kleinen Mengen in fast allen anderen Anbaugebieten Deutschlands angebaut wird. Der Name Domina leitet sich aus der lateinischen Bedeutung "Herrin" ab.
Der Domina passt sehr gut ins Sortiment der deutschen Rotweine, da er qualitativ den Portugieser übrtrifft und gut gedeckt ist. In guten Lagen von Franken hat er mittlerweile sogar den blauen Spätburgunder übertroffen.
Anbau
Der Anbau der Rebe erfolgt mittelfrüh. Er zeigt einen starken Wuchs mit einer geringen Geiztriebbildung und guter Blühfestigkeit. Der Etrag ist geringer als beim blauen Portugieser und Dornfelder. Bei guten Erträgenn erreicht man durchschnittlich 80 bis 85 Grad Öchsle bei zehn bis 12 Gramm pro Liter Säure.
Der Wein deckt 0,4 Prozent der gesamten deutschen Rebfläche. Dabei entfallen von 404ha Anbaufläche allein 346ha auf die fränkischen.
Ausbau/Geschmack
Der Wein ist häufig sehr dünn, hat eine dunkelrote Farbe und einen feinrassige Säure mit kräftigem Körper, vollmundig und extraktreich.Die jungen Domina-Weine sind oft säurebetont. Die häufig betonte Säure und der erhöhte Gerbstoffgehalt (Tannin) machen es ratsam, den Wein länger in Fässern reifen zu lassen. Wird der Wein dann etwas später in Flaschen abgefüllt. führt dies eher zu einem rundem, vollmundigen Geschmack.
Genuss
Wie viele andere Rotweine eignet er sich sehr gut zu Fleischgerichten wie Wild, Rinderbraten und dunklen Sossen.


