Weingläser

Weingläser - für jeden Wein das Richtige!

Weingläser erkennt jeder sofort an ihrer charakteristischen Form. Wie aber kommt die zustande?


Weingläser stehen auf einem Stiel, damit der Genießer den Wein gut sehen kann - Trübungen sind ebenso erkennbar wie die nach dem Schwenken des Weines am Glas herabrinnenden Tropfen, die sogenannten Fenster. Der Stiel verhindert außerdem, dass der Weintrinker den Wein mit seiner Hand erwärmt.


Das eigentliche Weinglas ist wie ein Kelch geformt. Im Bauch des Glases erhält der Wein eine relativ grosse Oberfläche zum atmen, damit er sich besser entfaltet. Nach oben hin geschlossen sind die Gläser, damit die Aromen im Kelch bleiben.


Weiß- und Rotweingläser haben unterschiedliche Formen. Der wichtigste Unterschied ist aber die Größe. Das größere Rotweinglas lässt dem Wein eine große Oberfläche zum Atmen, da Rotweine viel stärker auf Sauerstoff angewiesen sind, um sich im Glas zu entfalten. Das kleinere Weißweinglas konzentriert hingegen die meist weniger intensiven Aromen und führt sie gezielt der Nase zu.


Was normalerweise als Geschmack eines Weines bezeichnet wird, setzt sich zusammen aus Geruchs- und Geschmackseindrücken. Einen erster Geschmackseindruck vom Wein entsteht durch seinen Kontakt mit der Zunge. Die Zunge schmeckt nur süß, salzig, sauer und bitter. Viele Glashersteller empfehlen speziell hergestellte Glasformen für süße oder säurebetonte Weine, oder solche mit viel Gerbstoffen etc. Der Trick bei diesen Gläsern ist der speziell geformte Glasrand, wodurch der Wein entweder direkt auf die Zunge gelegt oder durch eine leichte Wölbung des Glasrandes im ganzen Mund verteilt wird. Dies macht wirklich einen Unterschied.

Zum Ausprobieren für Sie zu Hause: Einfach mal den gleichen Wein aus verschiedenen Gläsern probieren.


Rotweinglas                       Weißweinglas                      Probierglas