Ahr kompakt:

Rebfläche:
ca. 550 ha, 1 Bereich, 1 Großlage, 43 Einzellagen

Rebsorten:
Blauer Spätburgunder, blauer Portugieser, blauer Frühburgunder, Dornfelder

Riesling, Müller-Thurgau, Kerner

Klima:
Mild, günstig, teilweise treibhausartig in den Steillagen

1 Bereich:
Walporzheim/Ahrtal

1 Großlage:
Klosterberg



Quelle: Archiv Ahr, Rhein Eifel, Tourismus & Service GmbH

Die Ahr vereinigt Widersprüche. Als eines der nördlichsten Anbaugebiete Deutschlands hat sie mit ca. 90% einen weitaus höheren Rotweinanteil als alle anderen deutschen Weinregio-  nen. Dies liegt an den besonderen geologischen und geogra- phischen Vorraussetzungen: geschützte, warme Einzellagen, die mit Löss, Schiefer und Vulkangestein optimale Voraus- setzungen für mineralische und intensive Rotweine bringen. Den Löwenanteil nehmen Spätburgunder und Portugieser ein, die oft im Barrique ausgebaut werden.


Karte der Weinlagen in der Region Ahr

Dieses schöne Weinanbaugebiet liegt zwischen Koblenz und Bonn mit rund 550 Hektar Ertragsrebfläche. Es ist in 1 Großlage und 43 Einzellagen gegliedert.


In diesem Anbaugebiet werden zu rund 90 Prozent rote Rebsorten angepflanzt (u.a. Spätburgunder, Frühburgunder, Portugieser und Dornfelder). Unter den weißen Sorten dominieren Riesling und Müller-Thurgau.


Für die Winzer erweist sich die Arbeit am Rebstock häufig als schwierig, zur Lese müssen sie oft durch zerklüftete Felsspalten in extreme Steilhänge klettern.


Das Tal liegt im Regenschatten der Eifel. Die milde Luft, die von der Kölner Bucht ins Ahrtal zieht, schützt die Reben vor unerwünschter Kälte. Darüber hinaus wird das Ahrtal durch den steilen Taleinschnitt vor kalten Winden geschützt. Durch die Reflexion der Sonnenstrahlung des Flusses an die Weinberge und die Wärmespeicherung im felsigen Untergrund können an den steilen Südhängen lebendige Rotweine heranreifen.