Hessische Bergstraße

Hessische Bergstraße kompakt

Rebfläche:
ca. 440 ha, 2 Bereiche, 3 Großlagen, 24 Einzellagen

Rebsorten:
Spätburgunder

Riesling, Müller-Thurgau, Grauburgunder

Klima:
sonnig und regenreich

2 Bereiche:
Umstadt
Starkenburg


Klein aber fein bringt die Hessische Bergstraße vor allem (ca. 50%) Rieslinge hervor, die mit ihrer Fülle und Duftigkeit eine ernsthafte Konkurrenz zu den renommierten Rieslingregionen bilden. Als Rotweinsorte spielt der Spätburgunder, dessen Komplexität sich vor allem in nicht zu heißen Regionen gut entwickelt, die wichtigste Rolle.


Karte der Weinlagen in der Region Hessische Bergstraße

Die "Strata montana", wie die Römer sie nannten, beginnt in der Region Starkenburg südlich von Darmstadt mit vereinzelten Weinbergen in Seeheim und Alsbach. Das Zentrum findet sich in Auerbach, Bensheim und den nahegelegenen Talgemeinschaften Zell und Gronau. Heppenheim ist mit seinen Stadtteilen Hambach und Erbach flächenmäßig die bedeutendste Weinstadt an der Bergstraße. Die "Odenwälder Halbinsel" im Bereich Umstadt bietet auch einigen Reben ihren Platz.


Die Region hat eine Anbaufläche von ca. 440 ha (sie war damit bis zur Wiedervereinigung die kleinste Weinregion Deutschlands) und ist in 3 Großlagen und 23 Einzellagen gegliedert.


Trauben von Riesling, Müller-Thurgau und Grau- und Spätburgunder finden sich vorwiegend an den Reben, 80% der angebauten Weine sind weiß.